Wasserverbrauch sichtbar, Leckagen erkannt vor der Rechnung.
Spine-Wasserzähler messen und überwachen den Verbrauch kontinuierlich per Ultraschall und senden die Daten automatisch an den Spine-Service. Der Verbrauch ist stundengenau sichtbar, und bei Rohrbruch, Leckage oder Frostgefahr wird eine eigene Alarmmeldung gesendet, sobald die Alarmbedingung des Zählers erfüllt ist. Spine Wasser hält den Verbrauch für das ganze Projekt sichtbar.
Ein Wasserleck zeigt sich zuerst auf der Rechnung, nicht am Rohr
Eine provisorische Leitung kann wochenlang unbemerkt lecken. Am häufigsten fällt es über die Rechnung des Wasserversorgers auf — da ist der Verbrauch schon bezahlt.
Ein kleines Leck in einem laufenden Durchfluss fällt optisch überhaupt nicht auf.
Der nächtliche Verbrauch sollte null sein, aber ohne Stundendaten verfolgt ihn niemand.
Der Verbrauch landet als eine einzige Gesamtzahl, obwohl er nach Bereich aufgeteilt werden müsste.
Die Frostgefahr fällt oft erst auf, wenn das Rohr bereits geplatzt ist.
Drei Situationen, in denen Wasser mehr kostet als nötig
Der Wasseranschluss einer Baustelle ist selten jemandes Aufgabe, bis die Rechnung kommt. Spine macht den Verbrauch für das ganze Projekt sichtbar.
Ein Leck über das Wochenende
Eine defekte Verschraubung leckt von Freitag bis Montag. Bei einem Rohrbruch wird der Alarm innerhalb einer Stunde gesendet, bei einem langsameren Leck innerhalb eines Tages – und nicht erst Wochen später mit der Wasserrechnung.
Frostgefahr im Winter
Der Zähler warnt, wenn die Wassertemperatur fünf Minuten lang unter 2 °C liegt. Mit einem in die Leitung eingebauten Motorventil und einer Spine-Steuereinheit wird das Wasser außerhalb der Arbeitszeit nach Zeitplan abgesperrt.
Verbrauch zuordnen
Sind mehrere Auftragnehmer oder Bauphasen auf der Baustelle, zeigen stundengenaue Verbrauchsdaten, wohin das Wasser tatsächlich geht.
Ultraschallmessung ohne bewegliche Teile
Das Spine-System ist direkt im Zähler integriert, separate Kommunikationsgeräte sind daher nicht nötig.
- Fernauslesung ohne lokales Netzwerk Eine NB-IoT-Verbindung sendet die Messdaten automatisch in die Spine-Cloud. Auf der Baustelle muss weder Netzwerkinfrastruktur noch ein separater Datenlogger aufgebaut werden.
- Genau auch bei kleinen Durchflüssen Die Genauigkeitsklasse R400 bedeutet, dass das untere Ende des Messbereichs (Q1) bei 1/400 des Dauerdurchflusses Q3 liegt – bei DN25 und DN32 also bei 25 l/h, bei DN40 bei 40 l/h. So wird selbst ein langsames Leck in den Daten sichtbar.
- Montage in jeder Lage Keine geraden Rohrstrecken erforderlich. Waagerecht, senkrecht oder schräg funktioniert gleichermaßen, und Luft, Sand oder Verunreinigungen stören die Messung nicht.
- Automatische Wasserabsperrung mit Zusatzgeräten Der Zähler selbst sperrt das Wasser nicht ab. Zusammen mit einer Spine-Steuereinheit und einem motorisierten Absperrventil lässt sich das Wasser außerhalb der Arbeitszeit nach Zeitplan abstellen.
- Wartungsfrei für das ganze Projekt Keine beweglichen Teile, ein Verbundgehäuse, Schutzart IP68 und eine Batterielebensdauer von bis zu 13 Jahren.
Worüber Spine Sie automatisch informiert
Leckage, Rohrbruch, Frost und Manipulation werden jeweils als eigene Alarmmeldung gesendet, sobald die Alarmbedingung des Zählers erfüllt ist. Die übrigen Statusmeldungen kommen mit der nächsten täglichen Messmeldung. Die Alarmgrenzen sind werkseitig nach dem Dauerdurchfluss Q3 des Zählers eingestellt.
Spine Wasser: Zähler nach Rohrgröße wählen
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Wasserzähler Spine-DN25
501350000TECHNISCHE DATEN
| Modell | Spine-DN25 | Spine-DN32 | Spine-DN40 |
|---|---|---|---|
| Artikelnummer | 501350000 | 501350001 | 501350002 |
| Anschlussgröße | G1¼“ | G1½“ | G2″ |
| Länge | 260 mm | 260 mm | 300 mm |
| Dauerdurchfluss (Q3) | 10.000 l/h | 10.000 l/h | 16.000 l/h |
| Überlastdurchfluss (Q4) | 12.500 l/h | 12.500 l/h | 20.000 l/h |
| Leckagealarm (0,25 % Q3) | 25 l/h | 25 l/h | 40 l/h |
| Rohrbruchalarm (20 % Q3) | 2.000 l/h | 2.000 l/h | 3.200 l/h |
| Typische PE-Rohrgröße | ca. 32 mm | ca. 40 mm | ca. 50 mm |
| Genauigkeitsklasse | R400 | R400 | R400 |
| Temperaturklasse | T30 | T30 | T30 |
| Schmutzfänger | Ja | Ja | Ja |
| Schutzart | IP68 | IP68 | IP68 |
| Nenndruck | PN16 | PN16 | PN16 |
| Umweltklasse | E2 / M1 | E2 / M1 | E2 / M1 |
| Batterielebensdauer | bis zu 13 Jahre | bis zu 13 Jahre | bis zu 13 Jahre |
| Zertifizierungen | MID 2014/32/EU · EN ISO 4064 · OIML R49 | ||
Zwei Wege, weiterzumachen
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Antworten zu Wasserzählern
Ist der Wasserverbrauch in Echtzeit sichtbar?
Nein. Der Zähler misst und überwacht den Verbrauch kontinuierlich, die normalen Messdaten werden aber einmal täglich gesendet und enthalten die stündliche Verbrauchshistorie. Der Verbrauch ist also stundengenau sichtbar. Die kritischen Alarme – Leckage, Rohrbruch, Frost und Manipulation – sind die Ausnahme: Sie werden sofort als eigene Nachricht gesendet.
Ist der Zähler für die Abrechnungsmessung zugelassen?
Der Zähler ist MID-zugelassen und erfüllt die Anforderungen von MID 2014/32/EU, EN ISO 4064 und OIML R49; dieselbe Zählerfamilie wird auch von Wasserversorgern in deren eigener Messung eingesetzt. Der Spine-Zähler auf der Baustelle ist jedoch für die Kontrolle des eigenen Verbrauchs und als Unterzähler gedacht: Er ersetzt nicht automatisch den Abrechnungszähler des Wasserversorgers, denn Zulassung, Eigentum und Verplombung des Zählers sind von Land zu Land und von Versorger zu Versorger unterschiedlich geregelt. Mehr zur EU-Messgeräterichtlinie (MID).
Braucht der Zähler ein separates Datenübertragungsgerät?
Nein. Das Spine-System ist im Zähler integriert und nutzt eine NB-IoT-Verbindung, eine lokale Netzwerkinfrastruktur ist also nicht erforderlich.
Wann beginnt der Zähler, Daten zu senden?
Sobald die ersten 10 Liter Wasser durch den Zähler gelaufen sind. Der bloße Einbau in die Leitung startet die Datenübertragung noch nicht. Der Zähler wird dem Projekt zugeordnet, indem der QR-Code gescannt oder die Seriennummer eingegeben wird.
Sperrt der Wasserzähler das Wasser selbst ab, wenn er ein Leck erkennt?
Nein. Der Zähler sendet automatisch einen Leckagealarm, sperrt das Wasser aber nicht ab. Für die automatische Absperrung sind ein in die Leitung eingebautes Motorventil und eine separate Spine-Steuereinheit erforderlich. Diese werden zusammen mit dem Zähler bestellt.
Lässt sich das Wasser außerhalb der Arbeitszeit automatisch absperren?
Ja, sobald ein Motorventil und eine Spine-Steuereinheit eingebaut sind. Die Steuerung ist zeitplanbasiert: Das Wasser wird zum Beispiel über Nacht und am Wochenende abgesperrt und vor Arbeitsbeginn wieder geöffnet. Ein Leckagealarm sperrt das Ventil nicht von selbst. Zeigt der Verbrauch direkt nach dem Öffnen eine Abweichung, kann während der Absperrung Wasser aus der Leitung ausgetreten sein – eine Druckprobe ist das jedoch nicht, denn der Zähler misst keinen Druck.
Wie ist der Grenzwert für den Leckagealarm festgelegt?
Der Grenzwert ist werkseitig aus dem Dauerdurchfluss Q3 des Zählers abgeleitet: Der Leckagealarm liegt bei 0,25 % von Q3, also bei 25 l/h für DN25 und DN32 und bei 40 l/h für DN40. Der Alarm wird ausgelöst, wenn der Durchfluss den Grenzwert 24 Stunden ununterbrochen überschreitet. Die Alarmempfänger werden in der Spine-App ausgewählt.
Wie lange hält die Batterie?
Die Batterielebensdauer beträgt bis zu 13 Jahre. Spine meldet sich proaktiv, wenn der Ladezustand sinkt, sodass der Zähler nie unbemerkt ausfällt.
Sind für die Montage gerade Rohrstrecken nötig?
Nein. Der Zähler lässt sich in jeder Lage montieren, und Luft, Sand oder andere Verunreinigungen stören die Ultraschallmessung nicht. Die Messung erfolgt bidirektional.
Entspricht die DN-Größe der Rohrgröße?
Nein. Die DN-Größe eines Wasserzählers ist nicht dasselbe wie der Außendurchmesser des Rohrs: Ein DN25-Zähler passt typischerweise zu einer PE-Wasserleitung von 32 mm, DN32 zu etwa 40 mm und DN40 zu etwa 50 mm. Die endgültige Größe wird nach dem benötigten Durchfluss, der Rohrleitung und den Verschraubungen gewählt. Die DN-Größe sagt auch nichts über Q3 oder die Alarmgrenzen aus.
Weitere Spine-Bereiche
Alle Daten laufen in derselben Spine-App zusammen, sodass sich die Bereiche innerhalb derselben Baustelle frei kombinieren lassen.
Strom
Überwachung von Verbrauch, Last, Phasensymmetrie und Spannung, dazu Berichte.
Ansehen →Heizung & Klima
Automatische Heizungsregelung, Trocknung sowie Temperatur- und Feuchtemessung.
Ansehen →Steuerung
Lastmanagement für Generatoren sowie Fernsteuerung von Beleuchtung und Geräten.
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